44 Fehler, die Frauen beim Sex mit einem Mann machen
Angeblich machen die Frauen immer alles richtig! So hat sich der ein oder andere Mann bei mir beschwert. Der Beitrag “40 Fehler, die Männer beim Sex mit einer Frau machen” hat einige Männer sogar recht aufgeregt.
Zu eurer Beruhigung kann ich euch verraten, dass auch Frauen beim Sex vieles falsch machen können. Um es zu beweisen, findet ihr hier eine lange Liste mit typischen Fehlern, die Frauen beim Sex machen. – Angeblich in der englischsprachigen Urfassung von einer Frau geschrieben.
Aus den ursprünglich „50 Fehlern“, wurden nun „44 Fehler“. Ich bin kein Vulgaritätsverweigerer aber manche Punkte waren zu vulgär, andere zu streitbar, dritte befassten sich zu stark mit anglo-amerikanischen Mentalitäten, die aus der kontinentaleuropäischen Sicht zu „kindisch“ erscheinen.
… Langer rede dicker Sinn: aufgehts. (Boah, war der schlecht!)
1. Anzunehmen, dass er eine Wahnsinnserektion kriegt, wenn es euch passt
Entgegen weit verbreiteten Annahmen, können Männer nicht einfach einen Schalter umlegen und einen hoch kriegen, bloß weil du dich entschieden hast, jetzt sofort Sex zu haben. Ihn hart zu machen, ist dein Job.
2. Anzunehmen, dass Küssen immer romantisch sein muss
Es gibt auch Situationen, in denen wildes Gelecke und Gesabber angebracht ist.
3. Ihm die Verantwortung für deinen Orgasmus aufzubürden
Du weißt doch selbst am besten, was zu tun ist, damit du kommst. Sag es auch ihm. Zeig es auch ihm. Er ist weder Hellseher noch Frauenversteher.
4. Von ihm zu erwarten, dass er kuschelt
Männer und Frauen sind verschieden. Manche Frauen würden am liebsten noch während des Sex die gemeinsame Zukunft diskutieren. Er will beim Sex weder reden, noch will er danach als Weltmeister im Kuscheln in die Sportgeschichte eingehen. Er hat sich soeben verausgabt, du hast dagegen bloß dagelegen. Er möchte jetzt nur noch schlafen. Kraft tanken für den Sex am Morgen. Hör auf, es ihm vorzuhalten, es ist nicht sein Fehler. Das ist ein biologisches Ding.
5. Zu erwarten, dass er mit dir in den Armen einschläft
Das ist Quatsch. Das einzige, was dann einschläft, ist der Arm, nicht der Arme. Ein bisschen Knuddeln ist drin, aber wenn es wirklich Schlafenszeit ist, sollte dies jeder für sich machen dürfen.
6. Von ihm zu erwarten, dass er dauernd Charme und Romantik versprüht
Manchmal ist es nett. Aber zu erwarten, dass er unaufhörlich mit Rosen und Kerzen hantiert, ist so, als würde man von dir erwarten, dass du dich dauernd wie ein Pornostar aufführst.
7. Im Bett egoistisch zu sein
Was immer dir die Frauenzeitschriften erzählen, beim Sex bist du nicht der Mittelpunkt. Beim Sex ist die Mannschaft der Star.
8. Sexratschläge aus Frauenzeitschriften und Blogs zu ernst zu nehmen
Niemand außer dir selbst weiß, wer du bist, was du fühlst und wie du es fühlst. Wenn du tolle Sextipps, womöglich in langen Listen, liest, schalte dabei deinen eigenen Kopf ein. Nur beim Akt schalte ihn aus.
9. Zu jammern, wenn er deinen Kopf auf seinen Schwanz drückt,
anstatt dein Haar sanft zu streicheln, wie ein Elf seine Wohnungskatze.
Weißt du, warum er drückt? Weil du’s nicht richtig machst und offenbar andere Hinweise ignoriert hast. Achte auf die Signale, die er dir sendet. Auch Männer sind zu subtilen Formen der Kommunikation fähig. Auch Männer sind zu schüchtern, um es gerade heraus zu sagen: Nimm das Ding ordentlich in die Hand, an der Schwanzwurzel etwa, dann nimm den Rest des Schwanzes in den Mund, und jetzt wichse ihn mit Hand und Mund, und manchmal nimm ihn schön tief bis kurz vor Brechreiz. Bitte hör auf mit den Schmetterlingsküsschen an der Eichelspitze, das bringt nichts.
10. Sich gar nicht zu bewegen
Manchmal ist es ok, wenn die Frau ganz den passiven, genießenden Part übernimmt. Aber missbrauche die Missionarsstellung nicht immer als Vorwand dafür, nichts zu tun.
11. Zu erwarten, dass er sich auf graziöse Weise entkleidet
Er kriegt gleich eine Möse. Sei froh, dass er sich die Mühe gemacht hat, die Hose ganz runter zu lassen. Wenn dir so viel daran liegt, dann entkleide ihn selbst.
12. Deine Beine nicht zu rasieren
Ich bin auch nicht sehr gut darin. Aber wenn du deinen Typen gern stoppelfrei genießt, dann greife selbst auch zum Epilierer.
13. Im Schambereich eine Dschungellandschaft entstehen zu lassen
Ja, manchen Männern gefällt ein voller Busch. Vielen eher nicht. Lass es also bei den ersten Malen nicht darauf ankommen. Und ja, manche Leute gehen nicht gern kahl. Kann ja auch zur Hautreizung führen. Aber zwischen “ratzekahl” und “abnormal behaart” gibt es viele verschiedene Stadien des Haarpflegezustandes.
14. Sex mit einer Beziehung zu verwechseln
Die einzige Beziehung, die du hast, ist die, dass er jetzt gleich seinen Schwanz in deine Möse steckt. Da endet es auch, falls nichts anderes vereinbart wurde.
15. Zu erwarten, dass er aus deinen Lautäußerungen errät, was dir gefällt
Verwende Worte, nicht Laute. Hast du dich jemals selbst gehört, welche Laute du beim Sex von dir gibst? Wenn du dich auf Band hören würdest und jemand würde dich um die Erklärung der Ursache der Lautäußerungen bitten, würden 67% aller Frauen Antworten geben wie “Ich hatte mir den Zeh gestoßen”, “Ich lief die Treppe rauf” oder “Ich hatte Gipsplatten verlegt”.
16. Ihm das mit den Kondomen zu überlassen
Wenn du sexuell aktiv bist und darauf bestehst, dass er ein Kondom benutzt, warum also nicht gleich selbst auch die Kondome neben dem Bett lagern. Nicht alle Männer haben sie immer bei sich, und es ist auch deine Verantwortung – ebenso wie seine. Wenn du glaubst, dass du deswegen eine Schlampe bist, dann solltest du ohnehin auf Sex verzichten, bis du erwachsen bist.
17. Pikiert zu sein, wenn er schmutzige Dinge sagt
Fantasie kann Spaß machen. Wenn er dich ansonsten mit Respekt behandelt, solltest du nicht beleidigt sein, wenn er dich seine “dreckige kleine Schlampe” nennt. Wenn er dich eine “Hure” nennt und sagt, dass du kommen sollst, dann ist das seine Art, zu zeigen, dass es ihn kümmert, ob du kommst. Sei keine Zimperliese.
18. Spontaneität abzulehnen
Ich weiß, es ist schockierend, aber manchmal bereitet Sex auch außerhalb des Schlafzimmers Vergnügen.
19. Quickies abzulehnen, weil das keine langsame, sinnliche tour de sexe ist
Sex ist eine dynamische Angelegenheit. Es entsteht eine seltsam rohe Energie, wenn du nur 20 Minuten hast, jemanden aber so sehr begehrst, dass du es halbnackt mit der Wand im Rücken treiben könntest.
20. Zu zimperlich zu sein, ihm vor dem Sex zu sagen, was für dich akzeptabel ist, und was nicht
Sei ehrlich. Wenn er dich fragt, ob er dich in den Po bumsen darf, und du nur verlegen kicherst, dann guck nicht überrascht, wenn er “zufällig” seinen Schwanz in deinen Po steckt.
21. Von ihm zu erwarten, dass er dich entkleidet
Ich ziehe fast jeden Tag einen BH an. Ich weiß genau, dass es nicht immer leicht ist, ihn auszuziehen. Hilf dem Jungen dabei.
22. Sich im Dunkeln zu entkleiden
Dämpfe das Licht, wenn du schüchtern bist, aber lass den Mann etwas sehen. Sich im Dunkeln die Kleider herunter zu reißen und ins Bett abzutauchen, ist so als würde man beim Vorspiel auf das Küssen verzichten.
23. Sich zu weigern, oben zu liegen
Es gibt keinen Grund dafür, dass Männer die ganze Arbeit tun sollten.
24. Diese gelangweilte Miene aufzusetzen
Männer sind visueller veranlagt als Frauen. Gib ihm was zum Hinschauen. Reite ihn und bieg dabei den Rücken durch. Beweg dich. Lass dich gehen. Unterhalte ihn. Täusche aber nicht vor, was gar nicht da ist.
25. Zu erwarten, dass er die Fummelei übernimmt, wenn du ihn reitest
Es ist dein Körper, du kennst ihn besser als irgendjemand. Spiele mit deinen Titten, reibe deine Klitoris, tu etwas, um seinen Job leichter zu machen.
26. Angst davor zu haben, die Hand des Partner zu führen, wenn er dich berührt
Du magst es nicht, wie er’s macht? Nimm sanft seine Hand und zeige ihm, wie du es magst.
27. Nackt im Bett rumzumachen und dann zu entscheiden, dass du nur kuscheln möchtest,
und dann beleidigt zu sein, wenn er nicht will. Es steht dir zu, aufzuhören, aber schau nicht dämlich überrascht, wenn er durcheinander ist. Du warst mit ihm nackt im Bett, was sonst, dachtest du, würde passieren?
28. Ihm die Kontrolle zu verweigern
Du bist also Feministin. Fein. Aber hey, wenn du ihm das Kommando überlässt, bleibst du nachwievor eine.
29. Die Kontrolle abzulehnen
Du kannst durchaus auf allen Vieren übers Bett zu ihm kriechen, ihn runter drücken, und auf ihn klettern. Es ist nicht immer seine Aufgabe, die Dinge in Gang zu bringen.
30. Zu vergessen, dass auch er einen Körper hat,
der berührt werden möchte.
Männer haben auch Dinge wie Rücken, Schultern und Bauch und andere Teile, die zu berühren und zu küssen Spaß macht. Du verpasst eine Menge, wenn du dich allein auf seinen Penis konzentrierst.
31. Seine Hoden zu ignorieren
Im Ernst, es gibt sie. Küsse und lecke sie, sauge an ihnen, geh ein Verhältnis mit ihnen ein, allein ignoriere sie nicht.
32. Zu erwarten, dass er dich wie eine Porzellanpuppe behandelt
Wenn du dir bei der Nummer an der Wand eine Schramme irgendwo einfängst, dann betrachte sie später und grinse bei der Erinnerung.
33. Sex zu romantisieren
Ihr seid zusammen nackt. Ihr zieht seltsame Gesichter und erzeugt unheimliche Laute. Es gibt nichts Schlimmeres für den Liebesakt als jemanden, der versucht, dabei Haltung zu bewahren. Sich gehen zu lassen ist beim Akt wichtiger als darauf zu achten, dass man seine Beine möglichst elegant abspreizt.
34. Dinge viel zu ernst zu nehmen
Sex ist lustig. Tatsächlich zum Schreien komisch. Irgendwann fällt dabei jemand vom Bett, stößt mit dem Kopf gegen die Bettkante, tritt versehentlich einen Gartenzwerg um oder stolpert über eine Ziege. Was wirklich zählt, ist wie du damit umgehst.
35. Einen hysterischen Anfall zu kriegen, wenn er einen Flotten Dreier für eine gute Idee hält
Das ist des Mannes Traum. – Über seine Sexträume zu sprechen ist okay. Bloß nicht alle 5 Minuten. Bitte diesen Unterschied beachten.
36. Ihm weiter einen zu blasen, wenn du einen total ausgetrockneten Mund hast
Das kommt nicht gut. Greif dir eine Flasche Wasser.
37. Nägel
Es ist eine Sache, mit ihnen auf dem Rücken des Partners rauf und runter zu fahren. Eine andere ist es, wenn du die Familienknödel mit der Kralle packst.
38. Sich zu ekeln, wenn du Samen abkriegst
Du hast Sex. Das wird passieren. Samen abzukriegen ist sogar der ganze Sinn von Sex. Leg fest, wohin er spritzen kann, und wohin nicht. Fertig.
39. Überhaupt keine Laute von sich zu geben
Stöhne. Schreie seinen Namen. Irgendwas, damit er weiß, dass er der beste ist, den du je hattest, auch wenn er’s nicht ist. Ein stärkeres Selbstvertrauen der Partner verbessert den Sex ungemein.
40. Orgasmen vorzutäuschen
Lass das bitte. Ein vorgetäuschter Orgasmus lässt ihn annehmen, dass er alles richtig macht. Und wenn er nicht weiß, dass er das nicht macht, dann wird er es nicht ändern. Es beginnt ein Teufelskreis von unbefriedigendem Sex, der schließlich seinem Ego großen Schaden zufügen wird, und dir die Lust am Sex nimmt.
41. Alle Schlafensvorbereitungen vor dem Sex zu erledigen
Ja, schlafen mit Make-up drauf ist schlecht. Jetzt ist nur nicht der Moment, es zu entfernen.
42. Nach dem Sex sauber zu machen
Den Schmand abzuwischen ist eine Sache. Aber die Bettwäsche zu wechseln, und die benutzte in die Waschmaschine zu stecken, und dann alles zu desinfizieren, mit dem der nackter Körper in Berührung gekommen sein könnte, ist nicht geil.
43. Großes Aufhebens davon zu machen, wenn er seine Erektion verliert
Wir sind nicht beim Verhör oder bei einer Quizshow. Wenn es passiert, schämt er sich wahrscheinlich, und du bist KEINE Hilfe, wenn du so etwas sagst wie “das kann jedem Mann passieren”. Mach einfach etwas anderes, bis er wieder einen Steifen kriegt, und wenn er ihn nicht kriegt, dann ergeben sich sicherlich auch andere Wege für die Frau zum Höhepunkt zu kommen. – Zu murmeln “Vergiss es” und sich auf die andere Seite zu drehen, ist ein Tabu.
44. Danach komische Fragen zu stellen
Das weibliche Gegenstück zu “war es schön für dich?”. Jetzt ist keine gute Zeit für Fragen wie “Was bedeute ich dir?”. Die ein oder andere Bedeutung von der Phase direkt nach dem Sex ist: man möchte wahrscheinlich etwas trinken, etwas pinkeln und etwas pennen. – Tiefsinnige Gespräche spare man sich für das Frühstück auf.
Herausgeberhinweis: Gefunden und aus dem Englischen übertragen von wirrklich.wordpress.com.
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Ich matche Nr 3 mit Nr 9! Ähh Nr 3 sagt, “Mann ist kein Hellseher” und Nr 9 sagt “Achte auf die Signale, die er dir sendet” also ich mach dann noch aus dem “er” ein “sie”
Aber gut ja du hast Recht, wenns nicht passt, Mund auf und nein nichts schlimmes – reden!
Und zu Nr. 35! Ahhh aber bloß nicht in einer Beziehung freundchen…deswegen heißt es Monogamie ((altgr. μόνος mónos „allein“, „einzig“)!
Sonst habe ich nix einzuwenden….;) und dat als Frau! Tataaaaaa
Danke für Deine fachfrauische Meinung! Manche dieser Punkte passen ohnehin auf beide Geschlechter…
… Was Nr. 35 angeht: Es kommt darauf an, wie frisch eine Beziehung ist, manche möchten sie wieder auffrischen – die menage a trois ist dabei eine beliebte Technik.
Dann begehe ich gerne diesen Fehler und lehne wie die meisten ab
Sehr geil
Einmal musste es ja gesagt werden.
ja manches stimmt xD passt fast alles auf beide geschlechter..
aber das mit die Nägel hab ich nicht verstanden?!
und ich bin draufgekommen das ich gar nicht so viele fehler mache ^^
Zu “Nägel”: Wenn eine Frau lange Fingernägel hat, soll sie damit vorsichtig im Hodenbereich hantieren, nicht zu wild, sonst zieht sich beim Mann alles zusammen. Ist ja immerhin eine empfindliche Stelle.
Ist doch prima, wenn man im Vergleich gut abschneidet, da freuen sich deine Partner.
Also ehrlich gesagt,„dreckige kleine Schlampe“ oder “Hure” hat nichts mit Zimperliese zu tun.
Dirty Talk ist ja schön und gut aber “Ey du Hure, los blas mir einen!” – Ich weiß nicht..
Man(n) meint es in dem Moment durchaus als Kompliment und auf sich selbst bezogen (die Frau ist in dem Moment seine “was auch immer” und nicht generell eine “…”). Manchmal rutscht auch ein unpassender Ausdruck heraus, weil einem gerade kein anderer passenderer Begiff einfällt.
“Oh ja, du geile… ähmm.. – moment, muss kurz überlegen.. Maus? Nein! Annalisa? Nein! Frau? Wie lahm ist das denn?! Hure, Schlame, Bitch? NEIN! geiles Luder? hmm.. auch nicht viel besser! .. ähmm.. Ah ja, Sexgögttin, das wollte ich sagen
Puh, grade noch mal gerettet ^^
Irgendwie ist es unfair. Im umgekehrten Fall gibt es viel mehr Worte die nicht negativ belegt sind: Stecher, Hengst, Rammler, Ficker,…
so ist die Natur
Ich muss mal ein ernstes Wort mit meiner Mutter reden… ;D Das hat die mir alles nicht erzählt! Am besten find ich das mit dem Mannschaftsspiel. Und bloß nicht zuviel Kopf… Ein gutes Team braucht keine Gebrauchsanweisung…