Menschen in Öffentlichen Verkehrsmitteln

23Nov09

So heißt die Webseite, oder vielmehr ist ihr Name People Of Public Transit, denn sie ist englischsprachig. Allerdings tut der Name nur ein wenig zur Sache, er beschreibt zwar genau, worum es geht, aber Namen sind Worte, und dieses Projekt besteht hauptsächlich aus Bildern. Bilder, die für sich sprechen. Natürlich sind diese Bilder nichts anderes als Voyeurismus.

Oder sind sie doch mehr als das? Etwa Zeugnisse unserer Kultur? Zeugnisse der Mode? Frisurgeschichte? Minirockgeschichte? Gesichtergeschichte? Schließlich Kunst? Ich, Zeitgenosse des ÖVM-Systems, sehe darin aber doch am ehesten den Voyeurismusfrondienst. Denn wenn ich die Bilder schaue und dabei in mich hinein horche, spüre ich nicht meinen Ästhetik- und Kunstverständniskitzler wackeln, ich verspüre eher Gelüste nach der Art, die Nelson Munz so schön auf den Punkt bringt: „Ha-Ha!“

Aber wegschauen, geht auch nicht.

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