Ich liebe es, wenn es schneit – Oder halt die Fresse, Presse

01Feb10

Manch einer beschwert sich ständig oder unanständig über den heurigen Winter, der ausnahmsweise ein Winter ist. Ich möchte mit diesen Leuten gar nicht erst schimpfen, sie zu bedauern genügt völlig. – Und ja, die Flugzeuge kommen alle zu spät oder gar nicht, und die Deutsche Bahn kommt überhaupt nicht auf Schnee klar, nichts läuft bei ihnen wie auf Schienen, wenn mal ein Schneenieser vom Himmel schießt. Und die Express oder „Bild“-Zeitung, ich kann die nicht auseinander halten, titelt heute einfach: „Brrrrr„.

Was für schwache Menschen. Immer schimpft die Boulevard-Pressalie auf die Hartz IV-Empfänger, weil die angeblich zu blöd, zu dämlich, zu faul oder zu schwach seien, um sich einen Job zu ergattern und mit der Gesellschaft klar zu kommen. Aber wenn im Winter ein wenig Winter ist, frieren sich die Vertreter der Hetz IV-Blätter ihre Wurstfingerchen ab. Oder kriegen einen klammen Arsch oder kalte Ohren, jedenfalls heulen sie rum. Sie sind dann auch so überheblich, soweit mein Eindruck, und hetzen gegen das Wetter, nach dem Motto: Mit Hetze haben wir noch (fast) jeden klein gekriegt, der nicht gespurt hat, so kriegen wir auch das Wetter klein. Machttrunkene Idioten. Der eigentliche Abschaum der Gesellschaft sind die Profi-Aufreger und Normverehrer von den bunten Zeitungen, deren Bezugsquellen die Ramsch– und Restpostenplattformen im Internet zu sein scheinen.

Siehste, jetzt schimpfe ich doch. Aber so ist es immer, wenn ich auf die Kriminellen unter den Journalisten zu sprechen komme. Wir wollen diese Schmierer aber mal beiseite legen, man macht sich ohnehin nur schmutzig, wenn man das Thema anfasst. Kommen wir zurück zum Schönen: Schnee.

Hin und wieder rieselt er heute an meinem Fenster vorbei und macht so die Welt den Eindruck erwecken, als gäb es ab morgen keinen Krieg und keine schwarzgelbe Regierung. Sicher, er ist trügerisch, der gute Schnee, aber was wäre die Welt ohne den Trug, ohne die schönen Künste, ohne die Photographie und ohne Rotwein. Sie wäre langweilig.

Für alle, die Schnee mögen aber gerade keinen zum Anschauen haben, lege ich diese Fotoserie vom fallenden weißen Gold in der südfinnischen Stadt Helsinki kältestens ans Herz. Falls euch Helsinki kein Begriff ist; das ist eine Großstadt ein paar Kilometer nördlich von Tallinn.

helsinki, finnland

Schaut hier www.earth-photography.com/Countries/Finland.

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