Gogol Bordello – Köln

10Dez10

Jahresendneigung. Für manche eine Zeit der Besinnung. Für andere eine besinnungsloser Besäufnisse. Für mich ist es eine der Konzentration auf Konzerte. Nachdem ich vor zwei Wochen bei Arcade Fire in Düsseldorf (*örks*) zugegen war, zieht es mich, als ob wie zum Ausgleich, zu einem Konzert von Gogol Bordello (Samstag, 11.12.10 in der Live Music Hall zu Köln).

Jenen, denen Gogol Bordello nicht das Geringste sagt, sei folgendes zu dieser Musik vermittelt: Kennt Ihr den Film „Alles ist erleuchtet“ (Everything is illuminated)? Siehste, und davon dieser ukrainische Übersetzer aus Odessa, der sich des amerikanischen Suchers annimmt. Dieser Film-Alex ist im wahren Leben der Frontmann von Gogol Bordello. Ein geiler Typ, ein scheinbarer Chaot, ein wahrer Künstler, der einen Musikstil pflegt, den viele als „Gipsy Punk“ bezeichnen. Das ganze vorgetragen in einem charmanten Englisch mit russischem Akzent.

Eines seiner bekanntesten Lieder dürfte „Start Wearing Purple“ sein.

Ich bin da, wer noch?

Epilog: Aus der Nachberichterstattung zum Arcade-Konzert wird doch nichts. Denn die Fotos sind nichts geworden. Gerne hätte ich von der Vorband „Fucked up“ berichtet, von deren Songtexten man nichts verstand, weil der Sänger eigentlich ein kreischender Gröhler war. Und ohne Bild finde ich gar nicht genug blumige Worte, um seine Riesentitten zu beschreiben, die selbst den Neid und Anerkennung einer meiner Begleiterinnen auf sich gezogen haben. Ne, ich versuche gar nicht erst, die Kurven eines halbnackten, dicken Mannes in Worte zu fassen. – Auch das Bild von den Schnürsenkeln der Arcade-Sängerin kann ich nicht zeigen, was schade ist, da diese wirklich schön waren.

Nur eins ist einigermaßen etwas geworden, als das Licht noch nicht gedimmt und die Stimmung noch im Steigen war. Ich muss vollkommen voll gewesen sein, denn ich entsinne mich nicht der schwarzen Balken und der Blumen im Haar. Der Rest kommt schon hin.
gogol bordello
(V.l.: Nicht ich, nicht ich, nicht ich. Wenn man das Bild um 180° drehte, sähe man mich.)

Epilog II: Mein nächstes Konzert wird ein Klassiker. Das London Symphony Orchestra in München. Aber bis dahin ist noch etwas Zeit.

Advertisements


9 Responses to “Gogol Bordello – Köln”

  1. 1 spanksen

    Feigling 😉

    • Hehe. Nicht dieses Jahr. 😉

  2. Gogol Bordello…davon hatte ich bis gerade noch nix gehört,
    allein dieser Name….ich werf mich weg vor lachen..

    • Und der Name ist bei ihnen Programm. 😀

  3. 5 Nissa

    Hm, das sagt mir alles nichts, weder die Bands noch der Film. Aber ich mag Nicolai Gogol, er ist aber leider schon tot…

    • Name der Band ist genau von diesem Gogol inspiriert.
      – Übrigens, ist ein schöner Film. 🙂

      • Ich konnte mit dem Buch leider nichts anfangen, ich kam einfach nicht rein … und dann kürzlich per Zufall den Film entdeckt, ganz großartig!! 🙂 Auch wegen der Musik … kann ich zwar nicht lange hören, weil der Nervfaktor dann losgeht, aber so ab und zu wirklich klasse. Wie war das Konzert?

      • 8 Nissa

        Oh, das ist ja interessant. Den Film werde ich mir mal…öhm…bestellen. 😉

  4. 9 schattenzwerg

    haa … die Musik kannte ich noch nicht, obwohl ich auf solche Gypsie-Sachen total stehe, auch die Klassischen oder Goran Bregovic 🙂

    den film hatte ich irgendwann mal als trailer gesehen, für interessant befunden und später wieder vergessen, Danke … notiert :mrgreen:


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: