Die gute alte Oldie-Laune

23Mrz12

Seit einigen Tagen höre ich täglich den 70’s-Rock-Kanal auf Songza (von Deutschland aus nur im Firefox aufrufbar). Handgemachte Musick, Melodien, die bis heute nicht übertroffen wurden. Und vorhin die Feststellung, dass das wundersame Lied „Layla“ in seiner Original-Version von 1970 von Derek and the Dominos viel geiler kommt als die spätere Balladesque von Eric Clapton himself.

Zum Vergleich

So, wie ich euch kenne, habt Ihr die Version aus den 90gern noch im Kopf.

Mein musikalischer Funfavorit ist allerdings „D’yer Mak’er“ von Led Zeppelin. Der Schreibtisch arbeitet sich selbst ab, wenn ich solche Mucke auf den Kopfhörer leg:

Mitunter stimmungsdicht ist White Room von Cream

Space Oddity (David Bowie) ist ein klasse Klassiker, lässt sich aber in Deutschland nicht abspielen. Ebenso der bei mir immer noch wirkende Schmachtfetzen „Wish You Were Here“, by Pink Floyd.

Öde und abgelutscht finde ich Schinken wie „Born to be wild“ (Steppenwolf), „Angie“ (The Rolling Stones) oder „With A Little Help From My Friends“ (Joe Cocker), ist a bisserl kitschiggelutscht worden.

Ich habe eher die 80er bewusst erlebt, die 70er nur noch zum Schluss und bloß mit den Zellen des Darms denn des Hirns. Aber wenn ich an die Ära late sixties/seventies denke, denke ich außerdem an Tapete. Bzw. an abgefahrene, zuweilen hässliche Tapetenmuster, die die Augen stressen und das Gehirn aufweichen. In etwa so:
stressige tapete
(Bild geklaut bei tapeten.de – bitte erschießt mich, wenn euch damit Unrecht getan wurde.)

Nicht zu vergessen die Gesichtsfrisuren wie beispielsweise die eines George Harrison.
rotzbremse George Harrison

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3 Responses to “Die gute alte Oldie-Laune”

  1. 1 phanta

    Ich hab ja die 70ger doch schon etwas mitgekriegt. Das nenn ich Gnade der frühen Geburt. Ich wär gern älter gewesen… Und was soll ich sagen: Ich war sehr jung, und brauchte kein Geld. Das Leben war wundervoll, die in Bayern noch prügelnden Lehrer Scheiße und nicht wert, ihnen zuzuhören, denn Schläge bekam ich so oder so. Es war in Bayern noch immer der Kampf gegen die Relikte der Nazizeit und der tobende Höllenkampf der Männer gegen die Gleichstellung der Frau. Aber die Freiheit, die wir Kiddies uns allen Widerständen zum Trotz einfach nahmen…. und die Musik … ja die Musik… 🙂 Das, was die heute Party nennen, ist noch nicht mal ein Pups von einem Abklatsch von dem, was wir erlebten. Dass die Welt so wird, wie sie heute ist, und alle so angepasst sind, hätte keiner von uns befürchtet…

    • Ich kann mir gut vorstellen, dass wir heute im Vergleich zu damals uniformierter und „gesitteter“ sowohl feiern also auch sind.
      Schad drum.

  2. 3 phanta

    Ja schade. Ich hatte das Glück, mit Kindern, die in einer richtig genialen Kommune aufwuchsen, befreundet zu sein und damit dazu zu gehören. Da liefen immer alle möglichen Leute nackt rum und hatten sich alle lieb, ohne je über Grenzen zu gehn. Wir machten natürlich selber Sound, statt uns immer nur berieseln zu lassen und waren echt kreativ. Ja, das war schon ein lustig Kontrastprogramm zu den scheinheiligen Rosenkranzbetern… 😀 Ich durfte irgendwann nicht mehr zu den Chaoten hin. Aber wozu hat der liebe Gott Phantasie und Lügerei erfunden? Richtig, für mich!


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