Tränen in der Weinstube

04Nov15

In der weitläufigen Weinstube sitzen Zwei. Ein alter Mann, der bei Kerzenschein eine Zeitung liest, und ich. Manche Tischreihe ist so lang, dass ihr Ende im Dunkel des Stubengehölzes verschwindet. Ich habe den kleinsten Tisch gewählt, mit vier Stühlen, mehr Gesellschaft als mich selbst erwarte ich nicht.

Ein Grauburgunder soll mir die Welt erklären.

Nach zehn Minuten fragt mich der Alte, ob er helfen könne. Ich sage, ich warte auf den Wirt. Er sagt, er ist der Wirt.

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3 Responses to “Tränen in der Weinstube”

  1. Ohje, das ist aber ein garstiges Etablisement, irgendwie.,

    • Könnte man so sehen. Oder positiv: Entschleunigt ungemein.

      • Ja, so kann man es auch sehen und so würde ich es auch sehen. In der Zwitscherstubb will man seine Ruhe.


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